Digitalisierung aus der Perspektive eines Nachtexpress-Dienstleisters

35. Dortmunder Gespräche

Digitalisierung aus der Perspektive eines Nachtexpress-Dienstleisters mit Hilfe von 1st Logs

Am 12. und 13. September 2017 fand eine der renommiertesten Logistikveranstaltungen statt: der Zukunftskongress Logistik oder die 35. Dortmunder Gespräche. Das Motto des zweitägigen Kongresses, den das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML) veranstaltet, lautete „Social Networked Industry – Menschen und Maschinen als Partner einer Logistik 4.0“.

In der Social Networked Industry werden Menschen und Maschinen in Netzwerken zusammenarbeiten, Informationen teilen und miteinander kommunizieren. Doch welche Weichen müssen Wissenschaft und Wirtschaft stellen, damit Mensch und Maschine zum Team werden? Professor Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML, zeichnete dazu in seinem Eröffnungsvortrag ein Bild der Social Networked Industry. In dieser gehe es nicht darum, neue Technik, sondern eine neue Welt zu schaffen. „Unser Zukunftsbild Social Networked Industry steht für den Einsatz neuer Technologien in einer Welt, in der Menschen und Maschinen partnerschaftlich zusammenarbeiten. Wir müssen diese Welt aktiv gestalten. Wenn wir uns weiter nur damit beschäftigen, diese Welt zu regulieren und zu verwalten, verlieren wir das wichtigste Ziel aus den Augen: Menschen dürfen nicht zum Störfaktor einer hochautomatisierten Logistik werden, sondern sie müssen zum Kopf einer Social Networked Industry werden.“ Darauf folgend standen am ersten Veranstaltungstag spannende Innovationen aus der Forschung und innovative Projekte rund um die Themen Technik, Dienstleistung und Blockchain im Mittelpunkt.

Am zweiten Kongresstag widmete sich das Fraunhofer-Symposium dann in fünf parallelen Sequenzen der Frage, welche Schritte in Richtung Social Networked Industry in der Praxis schon gemacht sind und vor welchen Herausforderungen Wissenschaft und Wirtschaft dabei noch stehen. In der Sequenz Transportlogistik 4.0 – Synchromodalität und Digitalisierung unter anderem als Speaker geladen: Night Star Express. Jens Schoneboom, Projektleiter IT in der Systemzentrale in Unna, präsentierte zum Thema „Digitalisierung aus der Perspektive eines Nachtexpress-Dienstleisters“ die sich derzeit in der Einführungsphase befindende neue IT-Lösung 1st Logs. Jens Schoneboom beendete seinen Vortrag mit den Worten: „Der Vorteil einer solchen zukunftsorientierten Lösung ist, dass sämtliche Anwendungen auf allen operativen Ebenen einheitlich genutzt werden und ein Datenaustausch in Echtzeit stattfindet. Plandaten für die Zustellungen stehen somit erheblich früher zur Verfügung, was die Disposition der Zustelltouren vereinfacht. Das Transportsystem insgesamt wird transparenter, die Integration neuer Kunden dadurch vereinfacht und die Fahrer bekommen mit dem neuen Mobilgerät ein Arbeitsmittel, das ihnen die Arbeit erheblich vereinfacht. Denn alle notwendigen Informationen stehen dort immer tagesaktuell und vollständig zur Verfügung. Mit der cloudbasierten Lösung wird für Kunden und Empfänger eine lückenlose Informationskette in Echtzeit geschaffen.“

1st Logs verbindet die alten und die neue Welt der digitalen Welt. Die hochmodernen und ergonomischen Oberflächen bei der Scanner-APP und der Browser basierenden Dispositions- und Cockpit-Umgebung überzeugen durch eine hohe Performance und das einfache «APP-Design». Die Anwendungen laufen via iOs, Android und im Browser via Chrome, Edge und Firefox. 1st Logs kennt die althergebrachten verwirrenden tabellarischen Ansätze praktisch nicht mehr. Der Anwender wird mit Ampelsystem und Icon-basiert visuell soft auf Abweichungen und Ereignisse aufmerksam gemacht. Eine sehr schnelle und sichere Abarbeitung ist die Folge davon was selbstredend hohe ökonomische Effekte nach sich zieht. 1st Logs ist für Anwender im Logistiksektor vor allem im KEP-Bereich wo Geschwindigkeit und prozessgeführte Funktionen tiefe Schulungs- und Ausbildungszeiten aber trotzdem eine hohe Qualität in der operativen Arbeit nach sich ziehen eine Antwort und eine echte Lösung im Sinne von Industrie 4.0.